Events & News

Deutsche Olympische Gesellschaft e.V.

S T A D T G R U P P E    M Ü N C H E N

2. Schüler-Schreibwettbewerb
2. Schüler-Schreibwettbewerb
Ehrung der Gewinner des Schüler-Schreibwettbewerbs 2020. Im Bild (v.l.n.r.:Sebastian Keil, Wilfried Heim-Caballero, Alexander von Stülpnagel, Max Schmitt, Felix Kessler, Florian Schweikert, Dr. Reinold)
Poster Spitzensport-Summit
Poster Spitzensport-Summit
Summit 2019 wird verschoben
2. Grünwalder Kamingespräch der DOG München
2. Grünwalder Kamingespräch der DOG München
v.l.n.r.: Freizeitpark Chef Jörn Verleger, Ruder-Olympiasieger Hans-Johann Färber, Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler, Grünwalds 3. Bürgermeisterin Dr. Christine Paeschke und DOG-Vorsitzender Alexander von Stülpnagel (Foto: Claus Schunk)
Podiumsdiskussion 2019
Podiumsdiskussion 2019
v.l.n.r.: Dr. Eva-Maria Schneider, Julia Scharf, Dr. Rita Regös, Dr. Ernst-Otto Münch, Nicole Rolser, Prof. Dr. Martin Halle
DOG Jubilare
DOG Jubilare
v.l.n.r.: Tobias Barnerssoi, Dr. Michael, Sportamt München, repräsentiert durch den Sportamtsleiter Herrn Jürgen Sonneck
Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel
Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel
Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel
Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel
Von links nach rechts: Jörn Verleger (Freizeitpark-Geschäftsführer und Gastgeber), Theo Waigel, Alexander von Stülpnagel (Präsident der DOG München)
Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel
Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel
Hier im Gespräch mit Christian Nitsch, Chefredakteur vom Bayerrischen Rundfunk
Theo Waigel mit dem DOG München Vorstand und Expertenkreis
Theo Waigel mit dem DOG München Vorstand und Expertenkreis
Auftaktverantsaltung für den DOG-Schreibwettbewerb! Olympiasieger Paul Barth führt Schüler des Elite-Sport-Gymnasiums in München durch das Olympiastadion!
Olympia-Stammtisch auf der Wiesn
Olympia-Stammtisch auf der Wiesn
Medaillenglanz in Kufflers Weinzelt - Olympia-Helden von damals treffen Stars von heute beim DOG-Olympia-Stammtisch

EVENTS UND NEWS


November 2020 - DOG Stadtgruppe München

Schüler-Schreibwettbewerb 2020 


Die Jahrgangsstufe 8 des Gymnasium Nord sowie die Jahrgangsstufe 11 des Viscardi-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck des Schuljahrs 2019/20 haben im Juli 2020 erfolgreich am Schreibwettbewerb der Deutschen Olympischen Gesellschaft e.V./Stadtgruppe München (DOG München) teilgenommen.


Insgesamt hat es bei dem Wettbewerb 35 Einsendungen der Schülerinnen und Schüler zu den journalistischen Stilformen Bericht, Kommentar und Reportage gegeben. Zur Auswahl standen drei Themen, die allesamt die Bedeutung olympischer Werte für unseren Alltag bzw. unsere Gesellschaft beleuchten sollten. Als Förderverein setzt sich die Deutsche Olympische Gesellschaft für die Verbreitung des Olympischen Gedankens und die Förderung olympischer Werte (Fairness, Respekt, Leistung, Freundschaft) in Sport und Gesellschaft ein.

 

Begleitet wurde die Ausschreibung von einer Grundlagenstunde unseres DOG-Mitglieds Simone Boehringer, die SZ-Redakteurin ist, zum Thema "Journalistische Texte" für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 sowie von einer historischen Führung durch das Olympiastadion in München mit dem Olympiasieger von 1972 im Speerwerfen, Klaus Wolfermann. Dieses Angebot konnte Corona-bedingt nur einem Teil der Schülerinnen und Schüler gemacht werden.

 

Sieger aus der jetzigen Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums München-Nord sind Max Schmitt und Felix Kessler: Die Arbeit der beiden Schüler vereint szenische Elemente eines gelungenen Reportage-Einstiegs mit gutem Sprachstil. 


Sieger aus der jetzigen Jahrgangsstufe Q12 des Viscardi-Gymnasiums Leonie Schranner mit ihrem Kommentar: Die Arbeit der Schülerin mit dem Titel ,,Die wahren Werte von Olympia“ überzeugt durch ihren besonderen Blick auf Olympische Werte in Zeiten der Pandemie und dem insgesamt gelungenen Aufbau in Form eines journalistischen Essays.


Herzlichen Glückwunsch an die Nachwuchs-Schreiberinnen und Schreiber! Die Sieger erhalten je einen Gutschein für einen Ausflug über das Dach des Olympiastadions mit dem Flying Fox, gestiftet von der Olympiapark München GmbH.

 

Unser herzlicher Dank gilt an dieser Stelle auch den beteiligten Lehrkräften für die Motivation der Schülerinnen und Schüler, trotz der besonderen Umstände in diesem Jahr am Schreibwettbewerb der DOG teilzunehmen sowie Florian Schweikart für die Koordination des Wettbewerbs an der Schule.


November 2020 - DOG Stadtgruppe München

6. Spitzensport-Summit wird verschoben


Aufgrund der zugespitzten Corona-Situation müssen wir den 6. Spitzensport-Summit zum Thema:

Ist der Sport systemrelevant - welche Lehren können wir in München aus dem Umgang

mit dem Sport in der Corona Krise ziehen?" verschieben.

 

Die vielen Anmeldungen im Vorfeld haben gezeigt, dass das Thema offensichtlich höchste Relevanz besitzt und daher so viel Anklang findet. Gleichzeitig müssen wir schmerzhaft feststellen: Die Krise ist noch nicht vorbei. Schmerzhaft deshalb, weil uns die jüngste Entwicklung nun tatsächlich zwingt unsere Veranstaltung ins nächste Jahr zu verschieben. Auf einen Zeitpunkt, an dem der für unser Veranstaltungsformat so entscheidende Austausch zwischen den Gästen, Partnern und Referenten wieder erlaubt und gefahrlos möglich ist. Wir hoffen Sie haben für diese Entscheidung Verständnis.

 

Bei aller Enttäuschung sind wir fest davon überzeugt, dass gerade „nach dieser zweiten Welle“ unser Thema mindestens genauso spannend diskutiert werden kann, wie es jetzt wäre. Gemeinsam mit unseren Referenten und dem Olympiapark werden wir rechtzeitig einen geeigneten Termin fixieren und allen Interessierten rechtzeitig mitteilen.  

 

Ursprünglich hatten wir vor Ihnen im Rahmen des Summit auch die Gewinner unseres diesjährigen DOG-Schreibwettbewerbs an der Elite Schule des Sports zum Thema Olympia vorzustellen. Dies werden wir nun in einem kleineren Rahmen tun und darüber auf unserer Website www.dog-muenchen.de berichten.



März 2020 - DOG Stadtgruppe München

Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler und sein Enkel Ruder-Olympiasieger Hans-Johann Färber zu Gast beim 2. Grünwalder Kamingespräch der DOG München


Im Gespräch mit BR-Chefredakteur Christian Nitsche gab es einen spannenden Vergleich Olympia - früher und heute. Oliver Zeidler forderte in Anwesenheit von BLSV-Präsident Jörg Ammon, dem Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes Dr. Alfons Hölzl, dem bayerischen Tischtennis-Präsidenten Konrad Grillmeyer und weiteren Gästen eine stärkere Fokussierung auf die Aktiven. Das war ganz im Sinne der DOG-Experten Speerwurf Olympiasieger Klaus Wolfermann, Schwimm Olympiasieger Christian Tröger und Münchens Olympiapark Chefin Marion Schöne. 

 

Nach dem Auftakt mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister und Vorsitzende der CSU Dr. Theo Waigel im vergangenen Jahr waren beim 2. Grünwalder Kamingespräch der Deutschen Olympischen Gesellschaft mit Ruder-Olympiasieger Hans-Johann Färber und seinem Enkel Ruder-Weltmeister im Einer 2019 und Tokio Olympia-Teilnehmer Oliver Zeidler zwei herausragende Sportler zu Gast. Die Deutsche Olympische Gesellschaft hatte das Veranstaltungsformat Kamingespräch 2019 im legendäre Kaminzimmer der ehemaligen Sportschule Grünwald etabliert.




März 2020 - DOG Stadtgruppe München

DOG Spitzensport-Summit 2019 - Sport als Medizin, Medizin für den Sport am 28.11.2019


Zum 5. Spitzensport-Summit der Deutschen Olympischen Gesellschaft lud die Stadtgruppe München diesmal in die geschichtsträchtige VIP-Lounge des Münchner Olympiaparks statt. Zum Thema „Sport als Medizin – Medizin für den Sport“ diskutierte eine illustre Runde vor knapp 100 Gästen aus Politik, Vereinen und Medizin über das spannende und spannungsgeladene Verhältnis von Spitzensport und Gesundheit.


Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Alexander von Stülpnagel und durch Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH, zeigte der Präventiv- und Rehabilitiv-Mediziner Prof. Dr. Martin Halle von der Technischen Universität München (TUM) mit seinem Key-Note-Vortrag „Vom Leistungssport lernen - Sport als Medizin“ auf ganz eindrückliche Weise auf, wie wichtig sportliche Betätigung für die Gesundheit des Menschen generell sowie für Therapie von Patienten ist. Eine seiner Kernbotschaften zum Training: „Je höher die Intensität, je mehr Muskelfasern werden angesprochen, je höher ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit, aber nicht nur das, ich lebe auch länger.“ So kann die Wahrscheinlichkeit von herzkranken Patienten an ihrer Erkrankung zu sterben durch adäquates Intervall-Training (z.B. HITT (High Intensity Intervall Training) um bis zu 50 Prozent sinken. Zur Erhaltung und Pflege der Muskelfasern genüge es in der Regel, 20 Minuten pro Tag zügig spazieren zu gehen. Ein Hinweis, der so manche Zuhörer zum Nachdenken brachte und vielleicht ja sogar zu guten Vorsätzen für 2020 animierte. Stadtgruppen-Vorstand von Stülpnagel gab gerne das Versuchskaninchen, um mit Prof. Halle ganz praktisch Bewegungsübungen vorzuführen.

In der anschließenden, von der bekannten BR-Sportfachfrau Julia Scharf sehr kompetent moderierten Podiumsdiskussion debattierten FC-Bayern-Fußballerin Nicole Rolser, Sportmediziner Halle, Sportpsychologin Dr. Rita Regös vom OSP München, Dr. Eva-Maria Schneider, Vizepräsidentin des Deutschen Tennis Bundes und der sehr spitzensporterfahrene Knie-Chirurg Dr. Ernst-Otto Münch angeregt und auch teilweise kontrovers zum Thema.


Anfangs ging es vor allem um die Frage, welches Verhältnis Leistungssport und Gesundheit zueinander eigentlich haben. Hier war der Grundtenor, dass sich Leistungssport heutzutage im Grenzbereich der menschlichen Leistungsfähigkeit abspielt, was die Gesundheit des Sportlers eher beeinträchtigt als fördert. So sagte Dr. Ernst-Otto Münch: „Da ist Leistungssport auf höchstem Niveau und Gesundheit vielfach nicht direkt unter einen Hut zu bringen.“ Dr. Münch, der das deutsche Winterolympiateam viele Male als Mannschaftsarzt zu Olympischen Spielen begleitete, berichtete, dass etwa im Ski-Sport 30 Prozent der Weltcupfahrer verletzungsbedingt nicht an allen Rennen teilnehmen können. Bayern-Stürmerin Nicole Rolser erklärte, dass das Trainingspensum von Hochleistungssportlern manchmal zu hoch ist: „Ich würde manchmal auch sagen – Weniger ist Mehr.“ Keynote-Speaker Halle kritisierte in diesem Zusammenhang auch den Marathonlauf in Wien, der eige ns dafür ausgelegt worden sei, um eine Zeit unter zwei Stunden zu ermöglichen. „Das ist nichts, was vom gesundheitlichen Aspekt noch irgendeine Bedeutung hat.“


Neben der Kritik an dieser Entwicklung wurde aber auch gezeigt, dass die Erkenntnisse und Instrumente der Sportmedizin, die der Steigerung der Leistungsfähigkeit der Athleten dienen, auch den sportlich weniger aktiven Menschen und sogar den sogenannten Anti-Sportlern zu Gute kommen. „So ermöglichen minimalinvasive Operationsmethoden deutlich kürzere Rekuperationszeiten als früher“, erläuterte Münch.


Einhelliger Meinung waren die Experten darüber, dass dem Athletiktraining im Leistungssport eine enorme Bedeutung zukommt. „Die Athletik ist die absolute Basis“, so Dr. Eva-Maria Schneider. Kinder würden durch ein frühes Heranführen an sportliche Aktivität zudem lebenslang profitieren. Dies beschränke sich nicht nur auf den gesundheitlichen Nutzen. „Der Sport mit Kindern und Jugendlichen kann helfen, Krisen zu bewältigen, was man nicht mit Mathematik, Latein und Geschichte hinbekommt“, so Professor Halle, und der Schulsport schon deshalb finanziell gefördert werden müsse. DTB-Vizepräsidentin Schneider ergänzte hier, dass es auch dringend notwendig sei, mehr Flächen zum Spielen und zum Sport treiben bereitzustellen. Außerdem müsse den Sportvereinen mehr Anerkennung für Ihre Arbeit zuteilwerden.


Auch die Frage, wie Menschen motiviert werden können, mehr Sport zu treiben beschäftigte die Runde. Laut Schneider wird es immer schwieriger, Menschen überhaupt zum Sport zu bewegen. Neben der Politik wurde auch die Bedeutung der Medien für die Förderung des Sports hervorgehoben. Es wurde fast einhellig eine vielfältigere Berichterstattung über das Sportgeschehen im medial oft sehr einseitigen Fußball-Deutschland gefordert. Sportpsychologin Dr. Regös animierte die Medien dazu, auch mehr über den Weg eines Sportlers zu seiner olympischen Medaille zu zeigen statt es nur bei der Darstellung der Ergebnisse zu belassen. Dies würde auch helfen, die Werte des Sports jenseits von Spitzenleistungen hervorzuheben. „Je mehr der Mensch über den Sportler weiß, desto mehr interessiert ist er am Sport“, folgerte Schneider.


Was Kinder und Jugendliche im Leistungssport betrifft, so stellte sie heraus, dass es auf der einen Seite die intrinsisch motivierten Sportlerinnen und Sportler gibt, deren Eltern man in ihrem Ehrgeiz eher bremsen müsste. Es gäbe auf der anderen Seite aber auch die Kinder und Jugendlichen, die keine oder nur wenig Unterstützung von zu Hause erfahren, überhaupt Sport zu treiben. Da komme dann der Vereinsarbeit eine Schlüsselrolle zu. „Ein Trainer, der engagiert ist und die Kids mit guten Ideen mitnimmt, hat einen vollen Platz“, berichtete sie in Bezug auf ihre Sportart Tennis.

In Hinblick auf die Olympischen Spiele kritisierten Dr. Münch und Prof. Halle vor allem den zunehmenden Gigantismus der Spiele. Halle sieht in diesem Kontext die Sportfunktionäre zu weit weg vom Zeitgeist à la „Fridays for Future“ und plädierte in Bezug auf die Organisation der Olympischen Spiele provokant dafür, dass die Olympischen Spiele von der jungen Generation organisiert werden sollten. „Alles nur noch bis 40 Jahre und die sollen es machen“, so Prof. Dr. Halle. Sportpsychologin Regös würde die Werte des Sports gerne weiter im Vordergrund der Olympischen Spiele sehen.

Die Podiumsdiskussion kam mit der anschließenden Fragerunde zu ihrem Ende. Hier meldete sich unter anderem der Sportmediziner Dr. Helmut Pabst zu Wort und betonte die Notwendigkeit den Schulsport mit der „täglichen Sportstunde“ zu stärken und den Schulterschluss mit den Elternverbänden zu suchen - ein weiteres Thema, das auch mal Anlass für eine Talkrunde im Summit-Format oder aber auch im jüngeren Kamingespräch-Format der DOG München sein kann.


September 2019 - DOG Stadtgruppe München

Volle Tische und Politprominenz beim Olympiastammtisch.


Beim Stammtisch der Olympioniken treffen sich Sport-Legenden im Weinzelt. Foto: Stephan Rumpf

Sechs Tische voller Legenden in Gold, Bronze und Silber: Die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) lädt seit bald 30 Jahren verdiente deutsche Sportler ins Weinzelt ein, und das ist dann tatsächlich ein Ritt durch die Sport- und Olympia-Geschichte: Wolfgang Zimmerer und Peter Utzschneider, die beiden Bobfahrer aus den Siebzigern, beide bald 80 Jahre alt, Michael Veith, der Skirennläufer, der sich von seinen Kollegen als "Gradausfahrer" verspotten lassen muss, weil er hauptsächlich in der Abfahrt reüssierte, Manfred Nerlinger, der Gewichtheber, der Biathlet Michael Greis, der Handball-Star Henning Fritz, Eishockey-Legende Alois Schloder, dazu Reiter, Sportschützen, Triathleten - sie alle eint die Weltklasse, die sie in ihrem jeweiligen Sport erreicht haben, und das Wissen um die Anstrengungen und Entbehrungen, die dafür nötig waren. "Die haben alle die gleiche Macke", sagt Christian Tröger, selbst erfolgreicher Olympia-Schwimmer, der das alljährliche Treffen für die DOG organisiert.


Mittendrin Theo Waigel, der ehemalige Bundesfinanzminister, der dem Sport schon durch seine Frau Irene verbunden ist - die war, als sie noch Epple mit Nachnamen hieß, eine der erfolgreichsten deutschen Skirennläuferinnen. Auch sie sagt, dass jeder mit jedem sofort reden könne, eben weil jeder weiß, was der andere in seiner Disziplin geleistet hat. Damit aber nicht nur geredet wird, haben sie früher mal auch kleine Wettbewerbe bestritten - Fingerhakeln, Armdrücken, solche Sachen. Weil darin aber dann immer der Nerlinger gewonnen hat, lassen sie's mittlerweile lieber bleiben. Stattdessen wird jetzt genagelt, da kommt es vor allem auf die Geschicklichkeit an und nicht nur auf die pure Kraft.

25. Juli 2019 - DOG Stadtgruppe München

Erstes Kamingespräch der DOG München mit Theo Waigel ein großer Erfolg!


Am 25. Juli fand im Grünwalder Freizeitpark zum ersten Mal das „DOG Kamingespräch“ statt.

Als Gast geladen waren Irene Epple-Waigel und Dr. Theo Waigel, für ein Gespräch in kleiner Runde zum Thema Sport, Werte und Politik.

Wenngleich Irene Epple-Waigel kurzfristig verhindert war, so war der Abend insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit sehr positiver Resonanz.

28. November 2018 -  DOG Stadtgruppe München

Spitzensport Summit zum Thema "Olympia spaltet die Nation" im Coubertin-Saal.

 

Am 28.November konnte Alexander v. Stülpnagel als Vorstandsvorsitzender der DOG Stadtgruppe München wieder rund 150 Sportler, Sportfunktionäre, Sportpolitiker der LH, Vertreter der Wirtschaft, DOG Mitglieder und Medienvertreter als Gäste zum mittlerweile 4. DOG Spitzensport Summit im Coubertin Saal des Olympiaparks begrüßen. 

 

Angesicht einer Initiative der Landesregierung in NRW, sich als “Rhein-Ruhr- Olympiade“ für die Austragung der Olympischen Spiele 2032 bewerben zu wollen, hatte die DOG München das Motto gewählt: „Olympia spaltet die Nation! - Was kann die Olympiastadt München zu einer positiven Haltung gegenüber zukünftigen Bewerbungen in Deutschland beitragen?“ 

 

Dazu spannte zur Einführung Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH einen Bogen von der nach wie vor positiven Erinnerungen an München 1972 eben an  dieser Stelle über die gescheiterten Bewerbungen für die Olympischen Winterspiele in Berchtesgaden (1992),Olympische Sommerspiele in Leipzig (2012), Berlin (2000) und Hamburg (2024) bis zu der erst verlorenen und dann von der Münchner Bevölkerung abgelehnten Bewerbung für die Winterspiele 2018 bzw. 2022. Sie beendete ihre Ausführungen mit der Hoffnung, dass das neue Format einer European Championship Veranstaltung („Mini Olympiade“) vielleicht die Bevölkerung besser mitnehmen könnte und München es schafft, Bund, Land und Stadt hinter eine solche Bewerbung für 2022 zu vereinen. 

 

Vor diesem Hintergrund begrüßte der Moderator Tobias Barnerssoi - Mitglied im Vorstand der DOG München und ehemaliger Weltklasse-Skirennfahrer - Herrn Prof. Dr. phil. Eike Emrich, Leiter des Lehrstuhls für Sportökonomie und Sportsoziologie an der Universität des Saarlandes, zu einem Keynote Vortrag. Emrich machte deutlich, dass der Weg des IOC mit immer größeren, teureren, kommerzielleren und politisch genutzten Spielen die ursprüngliche olympische Werte wie Fairness, Transparenz und „Nicht singen sondern Mitmachen ist wichtig“ konterkariert hat. Es ist nicht der sportliche Wettkampf, der von der Bevölkerung abgelehnt wird (die Nachfrage nach Medaillen sei laut seiner Umfrage nur bei 10% der Bevölkerung unwichtig) sondern die Vermarktungsmaschine IOC, bei der der Sportler nur Mittel zum Zweck ist (s. Beitrag MM). Deshalb machte er den visionären Vorschlag, dass der IOC mittels einer Stiftung auch Initiativen fördert, deren Fokus nicht auf dem Sport, sondern auf Kultur, Kunst, und Nachhaltigkeit liegt. Auf diesem Wege würden die „anderen 50%“ der Bevölkerung, die die Olympischen Spiele ablehnen, mitgenommen werden können.

Darüber und über das Format einer „Mini-Olympiade“ wurde in der sich anschließenden ersten Diskussionsrunde mit Claudia Bokel, Präsidentin des Deutschen Fechter-Bundes, 2001 Weltmeisterin & 2006 Europameisterin im Degenfechten, von 2008-2016 IOC-Mitglied, ab 2012 Exekutivmitglied & Vorsitzende der Athletenkommission, mit Diana Stachowitz (SPD), seit Oktober 2008 Mitglied des Bayerischen Landtages, Präsidentin des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern e.V., und mit Robert Bartko, Olympiasieger im Bahnradfahren, Referent für Sportförderung beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), diskutiert. Einig waren sich die Teilnehmer, dass der IOC erst seine Glaubwürdigkeit im Einhalten von Regeln (Doping) wiedergewinnen und  gleichzeitig mit einer Reform der Spiele (Agenda 2020?) den Gigantismus zurück- schrauben muss, bevor eine mehrheitliche Zustimmung für Olympische Spiele in Deutschlang erreicht werden kann.

 

Dazu passte der 2. Teil der Veranstaltung, in dem zunächst Michael Mronz, Sport- und Eventmanager in NRW und Initiator der Bewerbungskampagne „Rhein-Ruhr-City 2032“, sein Konzept für eine Olympiade in mehreren Städten in NRW sehr engagiert vorstellte und mit einem Filmbeitrag untermalte. Auf der Basis, dass 90% der Sportstätten bereits existierten, konnte er bereits 14 Kommunen für die Kampagne gewinnen und eine Einigung zwischen diesen über die Verteilung der Wettkampfstätten erzielen. Er macht sich die in der Agenda 2020 des IOC geltende Erweiterung zu Nutze, wonach eine Vergabe nicht mehr nur an eine Stadt, sondern auch an eine ganze Region möglich ist. Die um ihn erweiterte Diskussionsrunde aus dem ersten Teil versuchte, ihm Tipps für die weitere Überzeugungsarbeit zu geben, in dem seine Initiative nicht nur auf den Münchner Erfahrungen, sondern aus denen aller anderen erfolglosen deutschen Bewerberstädte aufbauen sollte, um daraus eine „Bewerbung für Deutschland“ zu machen.

Einzelne Teile der Diskussion und der Vorträge können hier abgerufen werden.

Als weiteres Highlight hat sich auch diesmal wieder der Get-Together-Ausklang als einzigartige Plattform bewährt, um in München die zwangsläufig unterschiedlichen Interessen zwischen Politik und Sport, zwischen Leistungs- und Breitensport,  zwischen Olympiabefürwortern und -Ablehnern ins Gespräch zu bringen, ein wichtiges Anliegen der DOG München.

14. November 2018 -  DOG Stadtgruppe München

Mitgliederversammlung an der Regattastrecke Oberschleißheim:

 

Am 14. November fand in den Räumlichkeiten der Regattastrecke Oberschleißheim die jährliche Mitgliederversammlung statt.

 

Hier die Tagesordnungspunkte der Versammlung:

 

  • DOG-Summit 2017
  • Vorbereitung DOG-Summit 2018
  • Laufende Aktualisierung der Homepage, insbesondere des Blogs
  • Weihnachtssitzung 2017 und 6 Vorstandssitzungen in 2018
  • Einladung zum TV Event Olymp. Spiele Pyeongchang
  • Begrüßung Olympiarückkehrer
  • Einladung zum TV Event Europ. Championships
  • Schreibwettbewerb an der EdS mit Führung durch den Olympiapark
  • Olympia-Stammtisch / Wiesnstammtisch
  • Neue Mitglieder im Expertenkreis
  • Teilnahme an der Delegiertenversammlung Frankfurt

 

Den Bericht finden Sie hier.

 

 

27. September 2018 -  DOG Stadtgruppe München

Olympia-Helden von damals treffen Stars von heute beim DOG-Olympia-Stammtisch.

 

Am 27. September traf sich von 15.00 bis 20.00 Uhr in Kufflers Weinzelt die Sport-Prominenz wieder auf dem traditionellen Sportler-Wiesn-Stammtisch der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG). Rund 30 Olympia- und Paralympics-Sieger sowie Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften aus dem Sommer- und Wintersport waren am „Start“.

 

Der amtierende Europa- und Weltmeister Johannes Lochner (4er-Bob) samt Anschieber und Martina Ertl-Renz (3 Olympia-Medaillen Ski alpin) trafen auf die Rio 2016 Silber-Schützin Monika Karsch (Sportpistole) und Kanuslalom-Olympiasieger Alexander Grimm.

 

Mit dabei waren unter anderem auch die Eishockey-Legende Alois Schloder, Eiskunstlauf Olympiasieger Manfred Schnelldorfer, Gewichtheber Manfred Nerlinger, Christian Tröger (Schwimmen), Peter Schlickenrieder (Langlauf), Matthias Baumann (Military), Silvia Sperber-Seiderer (Sportschießen), die Skifrennläufer Tobias Barnerssoi, Michael Veith und Regina Häusl-Leins, die Hockey-Asse Stefan Tewes und Nina Hasselmann  sowie die Snowboarderin Katharina Himmler. Unterstützung erhielten die Sportler vom Vizepräsidenten des Deutschen Bob- und Rodelverbandes und Berchtesgadener Landrat, Georg Grabner.

 

Ermöglicht wurde der diesjährige Stammtisch durch die freundliche Unterstützung der Bayernwerk AG, Dr. Andreas Greither vom Hotel „Der Westerhof“ am Tegernsee sowie einer Bierspende der Wirtefamilie Kuffler.

 

 

14. September 2018 -  DOG Stadtgruppe München

Auftaktveranstaltung zum DOG-Schreibwettbewerb  an der Eliteschule des Sports - Klaus Wolfermann führt Schüler durch das Olympiastadion

 

Am 14. September führte der Olympiasieger im Speerwurf von 1972 und DOG Mitglied Klaus Wolfermann die zwei Neunten Leistungsportklassen der Eliteschule des Sports durch das Münchner Olympiastadion. Die Schüler waren ganz gebannt von den Erzählungen des Olympiasiegers, der seine Olympiaerfahrungen sehr mitreissend vortragen weiß.

 

Die Führungs stellt die Auftrak6tveranstaltung für einen Schreibwettbewerb dar, den die Münchner DOG in Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Sports (EdS)ausgelobt hat. Die Siebten bis Neunten Klassen der EdS sind aufgerufen auf freiweilliger Basis Aufsätze zum Thema "Olympische Spiele: Wo geht die Reise hin?" einzureichen.

 

Eine Jury aus Mitgliedern der EdS und der DOG München prämieren die besten Aufsätze.

Für die Sieger gibt es eine aufregende Flying Fox Fahrt über das Dach des Olympiastadions zu gewinnen.

 

 

27. Juni 2018 -  DOG Stadtgruppe München

Rückblick 3. DOG Summit 2017⁩

 

Thema: Olympiastadt München und ihre Sportstätten – vom olympischen Erbe zur aktiven Stadt:

 

Der Dank gilt der Olympiapark München GmbH und seinen Partnern. Nach den einführenden Statements von Frau Beatrix Zurek, Referentin für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München und von Olympiapark-Geschäftsführerin Marion Schöne nahmen an der anschließenden Podiumsdiskussion teil:

 

Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport der LHM

Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der LHM

Peter Kastenmeier, Präsident des TSV München-Großhadern von 1926 e.V.

Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH

Arno Hartung, ehem. Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH, ehem. Vorsitzender des MTTC Iphitos, Mitglied im Beirat der DOG-München

Prof. Hans-Jürgen Schulke, ehem. Sportamtsleiter in Hamburg

 

Wir haben die aus unserer Sicht wichtigsten Aussagen zusammengefasst:

Das enorme Bevölkerungswachstum nimmt Stadt und Vereine gleichermaßen in die Pflicht

Die Stadt München steht durch den stetigen Zuwachs der Bevölkerung vor gewaltigen Herausforderungen im Bereich der Sanierung und dem Neubau von Schulbauten und Sportanlagen, aber auch bei der Schaffung neuer Kapazitäten durch die Umwidmung großer Kasernenflächen. Aber auch die neu entstehenden Stadtviertel wie in Freiham oder eines Tages im Münchner Osten müssen ausreichende Sportanlagen bieten. Hierzu wurde bereits eine Vielzahl von Planungen aufgelegt und deren Finanzierung beschlossen, wodurch München mit anderen deutschen Metropolen, wie Hamburg sehr gut mithalten kann. Aber auch alle Vereine und Sportorganisationen sind gefordert, ihre Beiträge zur Integration der Bevölkerung in diesen Stadtteilen zu leisten.

 

Unabdingbare Voraussetzung: Antizipation und konstruktiver Austausch

Dazu ist allerdings eine engere Zusammenarbeit und Verzahnung der Planungsbehörden mit dem Referat für Bildung und Sport, sowie den Sportorganisationen notwendig, um frühzeitig die Bedürfnisse des Sports zu ermitteln und zu berücksichtigen. Hierzu müssen geeignete Gesprächsebenen geschaffen werden. Die Sportentwicklungsplanung muss Teil einer zukunftsfähigen Stadtentwicklungsplanung sein.

 

Ohne Alternative: Mehr Entscheidungsfreude und Dynamik in der Stadtverwaltung

München ist in der glücklichen Lage, dass große Wirtschaftsunternehmen wie Red Bull bereit sind, sehr viel Geld in die Hand zu nehmen, um z.B. eine große Halle zu finanzieren. Aber auch herausragende Clubs, in erster Linie der FC Bayern München mit dem Beispiel des neuen Campus, sowie eine Vielzahl anderer Vereine investieren erhebliche Eigenmittel in ihre Anlagen – nicht nur um ihren eigenen Mitgliedern etwas anbieten zu können, sondern auch, um die Stadt München bei der Sportentwicklung zu entlasten. Exemplarisch ist hier zu nennen die geplante neuen Eishockey- und Basketballhalle im Olympiapark, bei der die Investoren zu Recht zeitnahe Entscheidungen und die Anerkenntnis ihres Engagements erwarten können.

 

Akut fehlt München eine „mittelgroße“ Veranstaltungshalle für 3000 bis 4000 Zuschauer

München hat eine Vielzahl von Vereinen, die in verschiedenen Sportarten in den höchsten deutschen Ligen vertreten sind. Ihnen fehlt jedoch eine Veranstaltungshalle für maximal 3 bis 4.000 Zuschauer. Die Dreifachhallen der Schulen sind für diese Bedürfnisse zu klein, während die Olympiahalle und die bereits angesprochene neu geplante Halle für 10.000 Zuschauer eindeutig zu groß und vor allem auch voll ausgelastet sind.

 

80 Millionen für das Olympiastadion sind bestens angelegt

Die Stadt München hat sich in allen Jahren immer zu ihrem olympischen Erbe bekannt und entsprechende Sanierungs- und Baumaßnahmen finanziert. Dies soll nun auch bei der Sanierung des Olympiastadions gelten. Dabei sind die veranschlagten 80 Millionen Euro in Anbetracht anderer Investitionsmaßnahmen der Stadt nicht zu hoch gegriffen.

 

Großveranstaltungen als Chance verstehen

Die Schaffung und der Unterhalt der Hallen und Stadien sind die eine Seite. Zugleich muss sich die Stadt aber auch intensiv und vor allem aktiv dem Wettbewerb bei der Akquisition von Großveranstaltungen stellen. Andere deutsche Metropolen sehen in diesen Ereignissen hervorragende Möglichkeiten, ihre Stadt mit allen Vorzügen zu präsentieren. Dabei ist es selbstverständlich, dass diese Bewerbungen mit Augenmaß angegangen werden müssen, zumal die Bevölkerung auf Grund bekannter Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit diesen Ereignissen wesentlich kritischer gegenübersteht.

 

DOG Summit bietet wichtige Diskussions-Plattform

Der 3. Spitzensport Summit hat gezeigt, dass München eine geeignete Diskussions-Plattform braucht, um sportlich relevante Perspektiven für unsere Landeshauptstadt mit Vertretern aus der Stadtpolitik, der Wirtschaft und Ihnen als Repräsentanten des Sports zu erörtern. Dazu wird die Deutsche Olympische Gesellschaft auch in Zukunft Ihren Beitrag leisten.

 

In diesem Sinne hoffen wir, Sie am Mittwoch, 28. November 2018 bei dem 4. Spitzensport Summit der DOG begrüßen zu können. Mit Ihrer Teilnahme an dieser Veranstaltung können Sie dazu beitragen, dass aktuelle und wichtige Themen des Breiten- und Spitzensportes in München noch mehr Aufmerksamkeit erhalten.

 

29. November 2017 -  DOG Stadtgruppe München

3. DOG Spitzensport-Summit im Münchner Olympiapark zum Thema

Olympiastadt München und ihre Sportstätten –  vom olympischen Erbe zur aktiven Stadt


Teilnehmer:

Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München

Prof. Dr. (l) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München

Peter Kastenmeier, Präsident des TSV München-Großhadern von 1926 e.V.

Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH

Arno Hartung, ehem. Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH, ehem. Vorsitzenderdes MTTC Iphitos, Mitglied im Beirat der DOG –München

Prof. Hans-Jürgen Schulke, ehemaliger Sportamtsleiter in Hamburg


Pressespiegel: Artikel "Dabei sein ist nicht alles" auf Sueddeutsche.de: hier klicken

21. September 2017 - DOG Zentrale

DOG Olympiastammtisch: 3 Generationen Olympiasieger treffen sich auf der Wiesn


Am 21. September, 16-20 Uhr in Kufflers Weinzelt trifft sich die Sport-Prominenz wieder auf dem traditionellen Sportler-Wiesn-Stammtisch der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG). Rund 30 Olympia- und Paralympics-Sieger sowie Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften aus dem Sommer- und Wintersport sind dabei.


Gründervater Theo Waigel


Ex-Finanzminister Theo Waigel, einer der Gründerväter des Olympia-Stammtischs, wird mit seiner Frau Irene Epple-Waigel (Olympia-Silber Ski alpin), Freunde aus der Welt des Sports treffen.


Olympia-Medaillengewinner aus über 50 Jahren (von Innsbruck 1964 bis Rio 2016)


Es kommt zum gemütlichen Generationentreffen der Olympia-Medaillengewinner von Innsbruck 1964 (Manfred Schnelldorfer, Eiskunstlauf) über München 72 (Paul Barth, Judo-Bronze) bis Rio 2016 (Monika Karsch, Silber Sportpistole).

Seit vielen Jahren mit dabei sind Michael Greis (Olympiasieger Biathlon), die Eishockey-Legenden Alois Schloder und Erich Kühnhackl, Gewichtheber Manfred Nerlinger, Christian Tröger (Schwimmen), Thomas Schmidt (Kanu), Peter Schlickenrieder (Langlauf) und der mehrfache Paralympics-Medaillengewinner Michael Teuber.


Pyeongchang statt München 2018


Mit dem ehemaligen Welthandballer Henning Fritz, Hawaii-Sieger Faris Al Sultan (Triathlon) und Rio-Hockey-Bronzemedaillengewinnerin Hannah Krüger (Hockey) werden sicher die in 5 Monaten beginnenden Spiele in Pyeongchang/Südkorea Thema sein. Die weltpolitisch umstrittene Großveranstaltung hätte eigentlich als Heimspiele in München in die Geschichte eingehen sollen.


DOG-Olympia-Stammtisch: Sportliche Tradition seit über 30 Jahren


Beim Olympia-Stammtisch, treffen sich alljährlich Athleten, aber auch hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Wirtschaft, die sich intensiv für die Erfolge und die Unterstützung der Sportler einsetzen. Im Vordergrund steht das gemütliche Beisammensein sowie die Möglichkeit sich über spannende Ideen rund um den (olympischen) Sport auszutauschen.


Ermöglicht wird die Ausrichtung des diesjährigen Sportlerstammtischs durch die freundliche Unterstützung der ProSiebenSat1 Sports GmbH (7Sports) und dem Hotel Westerhof am Tegernsee.


30. Mai 2017 - DOG München

Die DOG München in der Eliteschule des Sports am 30.5.2017


Die DOG München besuchte das neue Gymnasium München-Nord an der Knorrstrasse mit der Eliteschule des Sports. Rektor Leonhard Baur und Sportkoordinator Sebastian Keil informierten die interessierten Mitglieder unterstützt von OSP Bayern-Leiter Klaus Pohlen über das sportliche Konzept der Einrichtung und dessen erfolgreiche Umsetzung. An einem heißen Mittwoch konnten die Teilnehmer das Volleyballtraining der 7. und 8. Klasse beobachten um dann im Anschluss ihre Eindrücke beim weiteren Gedankenaustausch im nahen Biergarten zu vertiefen.


Eine Volleyballbundesliga-taugliche Turnhalle, ein Judoraum, der im normalen Sportunterricht auch für Tanzstunden genutzt werden kann, ein Fußballfeld, eine Beachvolleyball-Anlage, eine Laufbahn, ein Fitnessparcours und eine 40 Meter lange Boulderwand begeisterten nicht nur die ehemaligen Spitzensportler  der Besichtigungsgruppe. Die sogenannten  Lernhäuser mit Klassenzimmer für die Unter- und Mittelstufe, einem Teamraum der Lehrer, der eigene Bereich für die Oberstufe, Ausweichräume, Sanitäranlagen oder eine multifunktionale Mitte, in der Schüler in Team- oder Freiarbeit lernen können, gefielen durch ihre Großzügigkeit und Freundlichkeit. Auch die Physik-, Chemie- und Biologie-Säle in einem eigenen Stockwerk sowie die Mensa, die gleichzeitig als Veranstaltungsraum genutzt werden kann, beeindruckte die  DOG-Gruppe, mit ihrem Vorsitzenden Alexander von Stülpnagel und man war sich einig: „Hier würden wir auch noch einmal gern zur Schule gehen.“


Nach vier Jahren Planungs- und Bauzeit hatte das Gymnasium im Münchner Norden mit dem Schuljahr 2016/2017 eröffnet, das unter der Regie des Freistaates für 900 Schülerinnen und Schüler ausgelegt ist. Werbung musste Leonhard Baur für sein neues Gymnasium nicht machen. Im Eröffnungsjahr 2016 meldeten sich 191 Kinder für die Klassen 5-7 an, er startete mit fünf statt vier fünften Klassen und musste dennoch Schüler abweisen. In diesem Jahr hat sich die Situation verschärft: 222 Kinder, so viele wie an keine andere Schule sonst, wollten an die Knorrstraße. Die Eltern wurden per Mail bereits über die Absagen informiert. "Es waren viel zu viele, die wir abweisen mussten. Das ist nicht schön für uns", sagt Baur. Es traf knapp 90 Schüler. Kriterium für die Aufnahme die Entfernung zur Schule. Wer mehr als zwei Kilometer entfernt lebt, hatte kaum mehr Chancen.


Anders verhält es sich mit den sportlichen Talenten, die ab der 8. Klasse aufgenommen werden. Wie auch  in den übrigen Eliteschulen des Sports, Berchtesgaden, Oberstdorf und Nürnberg werden nur Kadermitglieder der Fachverbände aufgenommen. Insgesamt wird an der Schule  neben Volleyball und Judo in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Sportverbänden Basketball, Bogenschießen, Leichtathletik, Schwimmen, Synchronschwimmen, Shorttrack, Tischtennis und Trampolinturnen für junge Talente im differenzierten Sportunterricht angeboten.


Herr Baur war sehr angetan von der DOG Idee, ehemalige Olympiateilnehmer für die Übernahme einer Patenschaft einer Sportklasse zu gewinnen. Noch vor der Sommerpause sollen die Gespräche diesbezgl. aufgenommen werden.

4. April 2017 - DOG Zentrale

Deutsche Olympische Gesellschaft verleiht Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach Fair Play-Plakette


Fair Play bei der Fohlenelf: Der 24jährige Jonas Hofmann setzt Fair Play Maßstäbe bei der Bundesliga Partie Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Bayern München am 19.03.2017. Die Plakette wird dem Mittelfeldspieler vor dem kommenden Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC am 5. April im Borussia-Park verliehen.

Für den sympathischen Gladbacher eine Selbstverständlichkeit, im harten Wettkampf der Bundesliga jedoch nicht an der Tagesordnung: Auf die Frage des Schiedsrichters nach einem Kontakt mit dem Gegenspieler Thiago, verneinte Hofmann wahrheitsgemäß. Statt Freistoß für Gladbach gab es so einen Schiedsrichterball. Die Bayern zollten dieser Geste nicht nur respektvollen Beifall, sondern bedankten sich noch auf dem Spielfeld für das Verhalten von Jonas Hofmann. 

Mit seiner Aktion hatte Hofmann große mediale Aufmerksamkeit ausgelöst und ließ nach dem Spiel bescheiden verlauten, dass er dafür hoffentlich keinen Preis bekommen werde. Schmunzelnd freut er sich nun aber doch über die Auszeichnung, die ihm sein faires Verhalten unterstreicht.

Peter von Löbbecke, Präsident der DOG: „Fair Play ist bei den harten Bandagen im Leistungssport und gerade in der Bundesliga keine Selbstverständlichkeit. Jonas Hofmann ist ein Vorbild für seinen Sport und sportliches Verhalten generell. Ich freue mich über einen würdigen Preisträger der Fair Play-Plakette und gratuliere Jonas Hofmann für seine faire Leistung“, so der DOG Präsident. 

Die Fair Play-Plakette der Deutschen Olympischen Gesellschaft zeichnet außergewöhnlich faire Gesten aus, die über die Einhaltung der Wettkampfbestimmungen und sportlichen Regeln hinausgehen. Die Verleihung wird vor der Bundesligapartie am 5. April Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC von DOG Präsident Peter von Löbbecke durchgeführt.


Pressespiegel: Artikel "Gladbach-Profi Hofmann erhält Fair-Play-Plakettes" auf zeit.de: hier klicken

14. Februar 2017 -  DOG Stadtgruppe München

Laura Fürst und Hannah Krüger bei Frau Zurek zu Gast


Als ein Ergebnis des 2. Spitzensportsummits ist Frau Zurek als Referatsleiterin für Bildung und Sport auf die Diskussionsteilnehmerin und Silbermedaillengewinnerin von Rio 2016, die Münchner Laura Fürst und die Silbermedaillengewinnerin im Hockey Hannah Krüger zugegangen, um konkrete Schritte zu besprechen, wie einerseits Münchner Schüler von der Vorbildrolle aktiver Olympioniken und Paraloympioniken profitieren können und umgekehrt Münchner Spitzensportler öffentlich besser wahrgenommen werden.


Zitat Laura Fürst:

"In dem Gespräch ging es eigentlich generell darum was die Stadt, vielleicht eben auch in Verbindung mit uns Sportlern, machen kann um den Leistungssport wieder positiver publik zu machen und überhaupt mehr Werbung dafür zu machen. Es gab noch keine konkreten Lösungen aber es wurde quasi ein Denkanstoß gesetzt vielleicht auch mit Events in Schulen um den Leistungsport etwas mehr durch die Stadt München zu pushen".

 

Frau Zurek hat in einem Gespräch mit dem DOG Vorstandsvorsitzenden ebenfalls bestätigt, dass sie verschiedene Aktivitäten mit Spitzensportlern plant, die aber jetzt erst noch intern auf ihre Umsetzung geprüft werden, bevor sie kommuniziert werden.

Gleichzeitig wurde der DOG angeboten sich in geeigneter Weise bei Events des Sportkalenders 2017 der Stadt einzubringen (klicken um zu den Sporthighlights zu kommen).

 

Auch die DOG Stadtgruppe München plant in diesem Jahr Veranstaltungen, bei denen aktive und/oder ehemalige

Spitzensportler mit Unterstützung der Wirtschaft in der Öffentlichkeit Ihr Bekenntnis für den olympischen Wertekanon darlegen und für eine bessere Anerkennung Ihres Sports eintreten.

 

Den 11 Münchner Großsportvereine (koordiniert durch eine ARGE) wird angeboten, mit einem Fairplay Wettbewerb ihren Breitensport zu fördern und bei Vereinsevents Diskussionsforen zum Thema olympischen Sport durch Mitglieder der DOG Stadtgruppe zu übernehmen.

07. Januar 2017 -  DOG Stadtgruppe München

Münchner Leistungssportkonzept veröffentlicht


Bereits auf unserem 2. Spitzensportsummit hat Frau Zurek über das gerade beschlossene neue Leistungsportkonzept der Stadt München informiert:

 

Die DOG Stadtgruppe München wird durch den Sportamtsleiter und Mitglied im DOG Vorstand Herrn Günter Schwarz  regelmäßig über den Stand der Entwicklung informiert und ihre Anregungen einbringen.

 

Hier die Pressemmitteilung des Referates für Bildung und Sport:

 

Neue Sportförderrichtlinien: Zielgerichtete Förderung der Vereine


(24.11.2016) Ab 1. Januar nächsten Jahres gelten in der Stadt München neue Sportförderrichtlinien. Neu sind Fördermöglichkeiten für Maßnahmen in den Bereichen der Inklusion, der Integration und des Trendsports. Durch diese völlig neuen Zuwendungsmöglichkeiten wird das Engagement der Sportvereine in diesen Bereichen honoriert. Die Neufassung hat der Sportausschuss in seiner gestrigen Sitzung beschlossen – vorbehaltlich der Bestätigung durch die Vollversammlung des Stadtrats.

 

Stadtschulrätin Beatrix Zurek: „Mit den neu gefassten Sportförderrichtlinien geht die Landeshauptstadt München ihren Weg zu einer zielgerichteten und zukunftsorientierten Förderung des Sports konsequent weiter. Unser Ziel war außerdem, das Verfahren für die Vereine einfacher und transparenter zu gestalten.“

 

In weiteren Bereichen wurde der Förderumfang nachhaltig ausgeweitet, zum Beispiel durch die Übernahme von Erschließungskosten bei Grundstücken, die im Erbbaurecht vergeben sind und bei der Gewährung eines zinsfreien Darlehens für Großinstandsetzungen.

 

Daneben sind alle bewährten Mittel und Wege der bisherigen Förderung erhalten geblieben. Dies reicht von der Sportbetriebspauschale für das Alltagsgeschäft der Vereine über die Unterhaltszuschüsse für den Betrieb von Sportanlagen und die Förderung von Baumaßnahmen bis hin zur Unterstützung von Sportveranstaltungen.

 

Ein neues Faktorensystem für die Unterhaltszuschüsse erhöht die Transparenz, klar definierte Bewertungskriterien in der Projektförderung gestalten die Mittelverteilung noch gerechter. Der administrative Aufwand für die Vereine vermindert sich, weil nicht mehr in jedem Fall ein Verwendungsnachweis verlangt wird.

 

Insgesamt ist im städtischen Haushalt für die Förderung von Sportvereinen ein Betrag von 11,7 Millionen Euro pro Jahr enthalten.

29. November 2016 -  DOG Stadtgruppe München

2. DOG Spitzensport-Summit im Münchner Olympiapark zum Thema

Oympischer Spitzensport- welchen Beitrag kann und will die Olympiastadt München leisten?


Teilnehmer: Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München

Hans-Ulrich Hesse, Vorsitzender des Sportbeirats der Landeshauptstadt München

Dirk Huefnagels, Leiter Business Marketing HypoVereinsbank

Laura Fürst, Rollstuhlbasketballspielerin beim RBB München (Silber in Rio de Janeiro 2016)

Olaf Bünde, Cheftrainer der SG SWM

Klaus Pohlen, Stützpunktleiter Olympiastützpunkt Bayern


Pressespiegel: Artikel "Dabei sein ist nicht alles" auf Sueddeutsche.de: hier klicken

20. September 2016  -  DOG Stadtgruppe München

Die Münchner Olympioniken treffen sich zum Olympia-Stammtisch der DOG-Stadtgruppe München auf dem Oktoberfest

Von links: Manfred Nerlinger (Gewichtsheben), Christian Tröger (Schwimmen), Stefan Zant (Pro7Sat1), verdeckt: Hans-Johann Färber (Rudern), Erich Kühnhackl (Eishockey), Alexander Grimm (Kanu), Monika Karsch mit Silber-Medaille (Schießen Rio 2016), hinten: Regina Häusl (Ski alpin), Peter Utzschneider (Bob), Michael Greis (Biathlon) , hinten: Faris al Sultan (Triathlon), vorne: Sigrid Fröschel-Smuda (Eisschnelllauf), Alois Schloder (Eishockey), hinten: Florian Vogel (Schwimmen: Teilnehmer Rio 2016), Andreas Greither (Hotel Westerhof), mit Gamsbart: Stefan Gaisreiter (Bob), hinten: Mathias Baumann (Reiten) , vorne: Klaus Wolfermann (Speerwurf), Thomas Schmidt (Kanu), Alexander von Stülpnagel (DOG-Vorsitzender München), Günther Neureuther (Judo)

Impressum:

Deutsche Olympische Gesellschaft e.V.

Statdgruppe München

Alexander v. Stülpnagel

Vorsitzender und Geschäftsführer


DOG München

c/o Olympiapark München GmbH

Spiridon-Louis-Ring 21

D-80809 München

 


Tel. 089 3067 2002


Mail: vonStuelpnagel@dog-bewegt.de

Internet: www.dog-muenchen.de